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Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in Ipthausen laufen auf vollen Touren. Der Veranstalter, die Dorfgemeinschaft Ipthausen e.V., hofft nach den Erfolgen in den letzten Jahren wieder auf viele Besucher, die sich von dem Markt in weihnachtliche Vorfreude versetzen lassen. Nur Selbstgemachtes wird am Samstag vor dem ersten Advent angeboten, das macht den besonderen Charakter des Marktes aus.
Am Samstag, 28. November, von 13.30 bis 20 Uhr, gibt es nicht nur die Plätzchen zu kaufen, die von den Frauen der Dorfgemeinschaft am Mittwoch gemeinsam in der Küche der Dorfgastwirtschaft gebacken wurden, sondern auch Christstollen, Schokofrüchte und die bekannten „Ipthäuser Lebkuchen“ bei denen sich das Naschen vor den Feiertagen von selbst verbietet, weil sie erst zum Fest richtig weich werden. Wer einen Adventskranz, ein Gesteck oder einen Türkranz braucht, wird auf dem Weihnachtsmarkt fündig. Dekoartikel aus Holz, darunter Krippen, Vogelhäuschen, Kerzen, Sterne, Raben und Pinguine warten auf Abnehmer, ebenso Gestricktes wie warme Wollsocken, Handschuhe, Schals und Mützen, außerdem werden Filzhüte angeboten. Schon im Herbst vorbereitet wurden Rotweinzwetschgen und selbst gemachte Liköre mit Früchten vom Berghäuschen.
Für die musikalische Einstimmung in die Vorweihnachtszeit sorgt die Prominentenband. Um 16 Uhr wird am Dorfmuseum ein Weihnachtsmärchen vorgelesen, um 17 Uhr erscheint der Nikolaus auf dem Dorfplatz. Wer ihn von der Wallfahrtskirche bis zur Dorfmitte mit Laternen begleiten möchte, soll sich um 16.45 Uhr vor der Kirche einfinden. Den Zug begleiten Großeibstädter Musikanten, die Weihnachtslieder anstimmen werden. Geschenke für die Kinder hat der Nikolaus dabei und wird damit sicher viel Freude bereiten.
Auch für das leibliche Wohl sorgt die Dorfgemeinschaft Ipthausen an diesem Tag. Angeboten werden unter anderem Kaffee, Kuchen, Waffeln, Bratäpfel sowie Glühwein und Kinderglühwein. Der Erlös des Festes ist für ein Backhaus bestimmt, das es in früheren Zeiten einmal im Ort gegeben hat. Da sich Ipthausen im Dorferneuerungsprogramm befindet, passt dieses Vorhaben gut in die Zukunftspläne hinein.
Quelle: Regina Vossenkaul |